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Paragon Times

Die Paragon Times bekommen ein neues Zuhause

Lest alles darüber in der aktuellen Ausgabe der Zeitung, die mehr Helden zu ihren Lesern zählt als jede andere.

von Jackson Turner - Times-Mitarbeiter

Die Paragon Times sind schon seit langer Zeit eine der bekanntesten und bemerkenswertesten Institutionen in Paragon City. Nun, da sich die Stadt der Helden nach der Rikti-Invasion wieder im Aufbau befindet, wird das Paragon Times-Gebäude wieder zu seiner ehemaligen Pracht restauriert.

Die Rikti-Invasion von 2002 verlangt viele Opfer; unter ihnen die zahlreichen historischen Gebäude und Monumente die in diesem verzweifelten Kampf zerstört wurden und die so gerne vergessen werden. Auch das Gebäude, das dieser Zeitung für über sechzig Jahre ein Zuhause gab, war eines dieser Opfer. Das von Paragons berühmtestem Architekten Rudolph Augustus Seifert entworfene und 1935 fertig gestellte Gebäude galt von jeher als Wunder der modernen Architektur und Symbol für herausragenden Journalismus, das seinesgleichen suchte.

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Das Paragon Times-Gebäude ca. 1935

Dass dieses Gebäude nicht vollständig von den Rikti zerstört wurde, zeugt von dem mutigen Einsatz der Helden, die diesen Teil von Steel Canyon verteidigten. So erinnert sich Statesman an die wilden Schlachten, die in dieser Gegend - besonders um das Paragon Times-Gebäude- tobten: “Dieses prächtige Gebäude hat eine entscheidende Rolle in der Aufzeichnung von und der Berichterstattung über unsere Geschichte gespielt. Die Journalisten der Times haben immer in vorderster Front gegen die Korruption gekämpft und waren die ersten, die sich für die frühen Helden mit Superkräften eingesetzt haben. Ohne ihre objektive Berichterstattung und Unterstützung wären wir nicht in der Lage gewesen, den Kampf gegen diejenigen aufzunehmen, die es darauf anlegen, unsere Stadt dem Verbrechen zu verschreiben. Dieses Gebäude ist ein Wahrzeichen. Ein Symbol des Lichts und der Gerechtigkeit in einer Welt, die sich durch das Böse verdunkelt hat. Viele Helden sind in seiner Verteidigung gefallen.”

Der ehemalige Chefredakteur (1940-1970) James Porter Kurst schrieb in seinem Bestseller von 2003, Blut und Tinte: Die Paragon Times und der Aufstieg der Helden: “Das Gebäude wurde zum Synonym für die Zeitung. Wie auch Statesman, verkörperte es den ewigen Kampf gegen das Unrecht. Die Paragon Times stand den Helden im Kampf gegen das Verbrechen in nichts nach – die Helden setzten ihre überwältigenden Superkräfte ein, wir kämpften durch Wort und Schrift. Zusammen halfen wir, das Paragon von heute zu schaffen. Das verlassene, verwundete Gebäude in Steel Canyon verdient ein besseres Schicksal. Das Gebäude als Ruine, die seine ehemalige Pracht nur erahnen lässt, zu belassen, hieße, dem Gebäude Urecht zu tun.”

Obwohl die oberen Stockwerke schweren Brandschaden davontrugen, war das Gebäude nicht in Einsturzgefahr. Die Renovierungsarbeiten nach der Invasion wurden nicht durch Sicherheitsfragen, sondern durch Mangel an Finanzierung aufgehalten.  Die Kosten für die Wiederherstellung der grundlegenden Versorgung und Infrastruktur der Stadt waren bereits astronomisch, sodass schlechterdings keine Mittel für die Restaurierung vieler historischer Denkmale und Gebäude zur Verfügung standen. Die Angestellten der Times zogen so in bescheidenere Örtlichkeiten am anderen Ende der Stadt um und überließen das leere Gebäude einer ungewissen Zukunft.

In den Nachwehen der Rikti-Invasion wurden die dunklen, leeren Büros und verfallenden Flure des verlassenen Gebäudes oftmals zum Unterschlupf oder Waffenlager von Banden und Schurken, die die Trauerstimmung der Stadt ausnutzten. Wo einst die unerschütterliche Stimme der Freiheit und Gerechtigkeit zu hören war, ertönten nun grausames Gelächter und Obszönitäten in der Dunkelheit.

Gegen Ende des Jahres 2002 war die Anzahl der kriminellen Besetzer des Gebäudes explosionsartig in die Höhe geschossen.  “Es war einfach unvertretbar,” so die Heldin Pallida Mors. “Dieses stolze, altehrwürdige Gebäude hat eine Bedeutung für uns, und ihm beim Verfall zu einem Rattennest zuzusehen, konnte einfach nicht angehen. Es musste etwas getan werden.” Schon bald meldeten sich Helden von überall zum freiwilligen ‘Aufräumen’ im Paragon Times-Gebäude.

Als die Stadt sich erholt hatte und die neue Generation von Helden willkommen hieß, wurde die Initiative ergriffen, die Restaurierung der wichtigen historischen Gebäude von Paragon privat zu finanzieren. Im Sommer 2003 wurde das Komitee für die Restauration von Paragon City (KRPC) ins Leben gerufen, das bald Helden, Historiker, Politiker, Journalisten, Firmen sowie zahlreiche besorgte Bürger zu seinen Unterstützern zählen konnte. Nicht zuletzt durch den Einfluss von James Porter Kursts Buch beschloss das KRPC, das Paragon Times-Gebäude als sein erstes Projekt in Angriff zu nehmen. 

“Wir sind privat finanziert,” so KRPC-Sprecherin Jane Halliday. “Wir werden durch Spenden von Helden und der Öffentlichkeit, sowie Zuschüssen durch Firmen unterstützt. Wir haben sogar Hilfe aus dem Ausland erhalten. Die Unterstützung war überwältigend.”

Dank der unermüdlichen Anstrengungen des KRPC und der großzügigen Unterstützung aus aller Welt konnte nun zur Arbeit am Paragon Times-Gebäude geschritten werden. Helden und das Polizei-Department von Paragon City patrouillieren die Baustelle regelmäßig, um einer Rückkehr der kriminellen Elemente vorzubeugen. “Der Heilungsprozess kann nun endlich beginnen,” sagte Bürgermeister Morales im Gespräch mit der Times bei seinem Besuch der Baustelle. “Wir kommen zusammen, um nicht nur unsere Gebäude und Institutionen wieder aufzubauen, sondern auch unseren Gemeinschaftssinn. Und unsere Menschlichkeit.”

Wenn die Finanzierung weiterhin auf diesem Niveau bleibt, kann zu Beginn des Jahres 2005 mit der Fertigstellung des Paragon Times-Gebäude gerechnet werden. Wie einer der Times-Journalisten sagte: “Es wird so sein, als kämen wir nach Hause.”