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Zeitleiste

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Der Krieg beginnt

Während das Amerika der 30er-Jahre den Aufstieg der Helden mit ansah, gelangte in Deutschland ein totalitäres Regime an die Macht. Die Faschisten waren eine große Bedrohung für die Freiheit in Europa und damit für die ganze Welt. Hitler und seine Gefolgsleute hatten Deutschland in einen mächtigen Industrie- und Militärstaat mit einer der größten und technologisch fortschrittlichsten Armeen der Welt verwandelt. Als der Zweite Weltkrieg schließlich ausbrach, merkten die USA schnell, dass es neben ihren eigenen innenpolitischen Sorgen noch größere Probleme gab, die es zu bewältigen galt.

In Europa schaffte es Großbritannien, mithilfe seiner Airforce, seiner angeschlagenen Navy und nicht zuletzt einer kleinen aber entschlossenen Gruppe von Helden, der Dawn Patrol, seinem Schicksal zu entkommen. Die Faschisten hatten soeben ihre eigene Truppe von Supersoldaten vorgestellt - die Storm Korps. Sie sollten die moderne Kriegsführung für immer ändern. In Asien hatte Japan bereits große Teile Chinas und Südostasiens besetzt und drohte nun, amerikanische Gebiete auf den Philippinen und selbst die Westküste der USA anzugreifen. Dass die USA auch in den Krieg hineingezogen würden, schien unvermeidlich. Das amerikanische Militär bereitete sich nur zögerlich auf den Krieg vor und begann als Antwort auf die Ereignisse in Europa, auch Helden zu rekrutieren.

Explosionen purer Energie schallten durch die Nacht...

Doch dafür war es fast zu spät. Am 7. Dezember 1941 wurden die USA durch Angriffe an beiden Fronten zur Teilnahme am Krieg gezwungen. In Hawaii starteten die Japaner einen groß angelegten Luftangriff auf die in Pearl Harbor stationierten Marine-Streitkräfte. In Paragon City wagte ein Kader faschistischer Helden einen Angriff ähnlichen Umfangs. Der Hafen von Paragon City war der Hauptstützpunkt für das Leih-Pacht-Abkommen, von dem aus die Versorgung der Britischen Inseln mit militärischer Ausrüstung aus den USA sichergestellt wurde. Dort wartete zu jenem Zeitpunkt ein Konvoi aus Frachtschiffen nie da gewesener Größe, der von Schiffen und U-Booten der US-Marine eskortiert werden sollte. Innerhalb weniger Stunden verübten die faschistischen Aufständischen mehrere Anschläge auf den gesamten Hafen. Soldaten mit Superkräften rissen mit ihren bloßen Händen ganze Schiffe auseinander. Mit Jetpacks ausgestattete Sturmtruppen flogen über das Wasser und feuerten Raketen auf die zerbrechlichen Schiffsrümpfe ab. Explosionen purer Energie schallten durch die Nacht und hinterließen Spuren des Todes und der Zerstörung.

Die Freedom Phalanx erhob sich, um den Angriffen der Faschisten Einhalt zu gebieten, doch als sie sich endlich zum Rückschlag vorbereitet hatte, waren die Angriffe fast vorüber. Die Deutschen traten den Rückzug an, nicht ohne jedoch brennende Ölteppiche im Meer zu hinterlassen, in denen viele ihren Tod fanden. In den Nachwehen dieser Katastrophe fasste der Kongress schnell den Entschluss, beiden Achsenmächten den Krieg zu erklären. Die ersten, die in den Kampf zogen, waren jene Helden, die beim ersten Angriff auf Paragon City eine Niederlage erlitten hatten. Die Freedom Phalanx, deren Reihen sich schnell mit neuen Freiwilligen füllten, machte sich auf die grauenhafte Reise über den Atlantik, um der Dawn Patrol in England als Verstärkung zur Seite zu stehen.

Paragon City war der Ort, an dem die meisten Supersoldaten-Rekruten angeworben wurden. Die US-Armee schuf eine spezielle Übungseinrichtung in der Stadt und erwirkte eine Änderung des Gesetzes, die es auch kostümierten und anonymen Helden erlaubte, sich für die Armee zu melden. Helden aus dem ganzen Land und der gesamten Hemisphäre kamen in die Stadt und lernten dort nicht nur, ihre Kräfte und Fähigkeiten optimal einzusetzen, sondern auch, als Teil einer Armee zu kämpfen. Auf den Straßen der Stadt Monster und kostümierte Verrückte zu bekämpfen war eine Sache, tausenden von bewaffneten Truppen unter der Führung ausgebildeter Supersoldaten entgegenzutreten aber eine andere. Im Jahre 1942 war die erste Gruppe der neuen Rekruten bereit, als 1. Heldenbrigade nach England auszulaufen.

...erbebte der Boden mit einem ohrenbetäubenden Donner und eine übernatürlich anmutende schwarze Wolke...

Als die 1. Heldenbrigade sich zu ihrer Verabschiedung in Liberty Plaza einfand, erbebte der Boden mit einem ohrenbetäubenden Donner und eine übernatürlich anmutende schwarze Wolke verdunkelte die Sonne. Unter den Straßen der Stadt kamen faschistische Supersoldaten in jenen rot-schwarzen Uniformen hervor, die später die Bewohner der gesamten Ostküste in Furcht und Schrecken versetzen sollten: Die 5. Kolonne hatte Einzug gehalten. Die faschistischen Truppen hatten sich seit den Angriffen des 7. Dezember versteckt und auf eine Gelegenheit für einen erneuten Angriff gewartet. Dieses Mal wurde es den Schurken nicht so leicht gemacht. Die 1. Brigade stellte sich der Herausforderung und gewann die erste von vielen epischen Schlachten gegen die faschistischen Mächte im eigenen Land und auf der anderen Seite des Atlantiks. Angeschlagen, aber nicht besiegt, floh die 5. Kolonne zurück in ihr Versteck, nur jedoch, um in den nächsten vier Jahren immer wieder daraus hervorzukommen. Die 1. Heldenbrigade aber machte sich auf den Weg nach Europa, um dem Feind dort entgegenzutreten.